Betta mahachaiensis

Betta mahachaiensis „Mahachai“

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Betta mahachaiensis „Mahachai“

Herkunft: Thailand

Fundorte:
Betta mahachaiensis „Mahachai“ kommen in den sumpfigen Gebieten entlang des Chao Phraya von Bangkok bis zur Küste vor.
Und den sumpfigen Küstengewässern von Samut Prakan bis hin nach Samut Songkhram.

Größe: ca 6cm

Geschlechtsmerkmale:
Das Männchen besitzt die Grundfarbe braun mit blau glänzender Deckfarbe die je nach Lichteinfall bis hin zu einem Türkis-grün schimmert. Die Afterflosse (Anale) ist am Ende weit ausgezogen. Je nach Fundort ist die Caudale rund bis spatenförmig.
Das Weibchen ist eher unscheinbar und zeigt ihre glänzenden Schuppen nur ganz leicht. Ebenfalls sind hier die Flossen sichtlich weniger ausgezogen als bei den Männchen. Bei laichbereiten Weibchen ist nicht nur eine Laichpapille ganz klar erkennbar sondern zeigen sich auch in einer senkrecht gestreiften brau-rosa-Färbung.

Laichverhalten:
Brutwillige Männchen bauen ein Schaumnest. Auch hier umschlingt das Männchen das Weibchen. Das Weibchen gibt die Eier frei. Diese liegen auf der konkav geformten Anale des Männchens. Hier werden diese vom Männchen befruchtet. Nach dem Erwachen aus der Laichstarre sammelt das Männchen die Eier mit dem Maul auf.
Er spuckt diese nun in das Schaumnest. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals.

Brutpflege:
Das Männchen wacht aufmerksam unter dem Schaumnest und putzt gelegentlich das Gelege indem er vereinzelte Eier ins Maul nimmt und wieder in das Nest spuckt. Sollten Eier aus dem Nest fallen werden diese aufgesammelt und ebenfalls zurück geführt.
Die Larven schlüpfen je nach Temperatur und Wasserwerten zwischen 24 Stunden und 48 Stunden. Das Männchen betreibt so lange die Brutpflege bis die Larven frei schwimmen.

So richte ich die Becken ein.
Ich bevorzuge zur Zucht ein bzw zwei Becken mit den Maßen 30cm x 20cm x 20cm ( 12L).
Als Bodengrund nutze ich Sand oder feinkörnigen Kies. Die Auswahl des Bodengrundes hat keinen Einfluss und kann daher frei gewählt werden.
Neben einem Heizstab und einem Schwammfilter (der nur leicht blubbert) bestücke ich das Becken mit Versteckmöglichkeiten wie Wurzeln, Laub und Pflanzen. In die Ecke stelle ich eine Ton- oder Schieferscherbe die das Weibchen hinterschwimmen und sich so aus dem Blickfeld des Männchens entziehen kann.Auf die Wasseroberfläche lege ist ein Stück Styrodur/Styropur oder Trittschalldämmung. Hier wird in der Regel das Schaumnest angeheftet.

Wasserwert:

Temperatur: 22° – 28°
PH: 7 – 8
KH:3 – 6
dH:10 – 25

Anzahl der Tiere/Geschlechtsverhältniss:

Ich setze zur Zucht ausschließlich Pärchen an.

Die Zuchttiere füttere ich überwiegend proteinreich mit Frostfutter oder lebenden weißen Mückenlarven. Es spricht auch nichts gegen lebende Tubifex oder rote Mückenlarven. Zur Aufzucht der Jungtiere benutze ich Pantoffeltiere (falls nötig), Artemia Nauplien, Mikrowürmer, Grindal und später das selbe Futter wie bei den Zuchttieren.

Vorgehensweise:

Ich bereite meine Zucht schon einige Tage vorher vor. Ich trenne die Tiere die ich zu Zucht ansetze nach Geschlechtern. Die Becken stelle ich nebeneinander. Die freie Sicht aufeinander unterbinde ich mit einem Sichtschutz (Pappstreifen). Die Weibchen füttere ich jetzt reichhaltig bis sie einen ordentlichen Laichansatz haben.
Dann entferne ich den Sichtschutz. Sobald ein schönes Schaumnest vorhanden ist setze ich die Tiere zusammen. In der Regel dauert es nun nicht mehr lange bis die Paarung beginnt. Sobald das Nest voll Eier ist fange ich zunächst das Weibchen vorsichtig raus ohne das Nest zu zerstören. Sobald die Larven frei schwimmen entferne ich auch das Männchen.

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